26.01.2021 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

26.01.2021

Presseaussendung; Förderung der Kosten für die Softwareimplementierung des Elektronischen Impfpasses; Offene Fragen bei der Durchführung der COVID-19-Impfung im niedergelassenen Bereich; Informationen rund um das Thema COVID-19-Impfung und Arbeitsmedizin

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Presseaussendung:
Mit diesem LINK gelangen Sie zur heutigen Presseaussendung der Ärztekammer für Tirol zur CORONA-Impfstrategie.

Förderung der Kosten für die Softwareimplementierung des Elektronischen Impfpasses:
In das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) wurde der neue § 748 eingefügt, der die Übernahme der Kosten für die Softwareimplementierung des Elektronischen Impfpasses regelt.
Darin ist vorgesehen, dass alle Ärztinnen und Ärzte, welche in einem Vertragsverhältnis zu einem gesetzlichen Krankenversicherungsträger stehen, die tatsächlichen Kosten für die Implementierung durch die Österreichische Gesundheitskasse ersetzt bekommen. Die Kosten für die Softwareimplementierung werden schlussendlich vom Bund übernommen, wobei die ersetzbaren Kosten gegen Nachweis der Aufwendungen mit maximal 1.300 Euro begrenzt sind.
Derzeit ist leider noch unklar, wie die Förderung über die Österreichische Gesundheitskasse beantragt werden kann. Wir werden Sie dazu noch informieren.
Die Österreichische Ärztekammer verhandelt derzeit noch intensiv daran, dass die Förderung auch für Wahlärztinnen und Wahlärzte in Anspruch genommen werden kann.

Offene Fragen bei der Durchführung der COVID-19-Impfung im niedergelassenen Bereich: 
Bezüglich der vom Ministerium noch zahlreich offen gelassenen Fragen bei der COVID-19-Impfung im niedergelassenen Bereich, dürfen wir Sie auf dieses Schreiben der Österreichischen Ärztekammer verweisen. Die dazugehörige Presseaussendung der ÖÄK finden Sie hier.

Informationen rund um das Thema COVID-19-Impfung und Arbeitsmedizin
Aufgrund einer Änderung des COVID-19-Maßnahmengesetzes gibt es eine Klarstellung, dass SARS-CoV-2-Tests als arbeitsmedizinische Untersuchung gemäß § 82 Z 5 ASchG gelten und die Durchführung von COVID-19-Schutzimpfungen zur Pandemiebekämpfung durch Arbeitsmediziner auch ohne Zusammenhang mit der Tätigkeit der Arbeitnehmer in die Präventionszeit (§ 82a ASchG) eingerechnet werden kann. Weiters kann der für das Gesundheitswesen zuständige Bundesminister in Bezug auf betriebliche Testungen eine Verordnung über einen pauschalierten Kostenersatz des Bundes
erlassen. Nähere Details und den aktuellen Informationsstand können Sie in diesem Rundschreiben der Österreichischen Ärztekammer nachlesen.

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