23.03.2022 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

23.03.2022

Einstellung der Testungen über „Tirol testet“ mit 31.03.2022, Honorierung für Ausnahmebestätigung von der Impfpflicht für Schwangere, COVID-19 Risikoatteste

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Einstellung der Testungen über „Tirol testet“ mit 31.03.2022:
Wie bereits vom Amt der Tiroler Landesregierung mitgeteilt wurde, wird die Auslobung über Antigentestungen für asymptomatische PatientInnen über „Tirol testet“ mit 31.03.2022 auslaufen.

Wie die Testungen über die Sozialversicherungsträger ab 01.04.2022 organisiert werden, ist derzeit noch offen. Sobald nähere Informationen vorliegen, werden wir Sie umgehend informieren.

Honorierung für Ausnahmebestätigung von der Impfpflicht für Schwangere:
Für Fachärztinnen und -ärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe wurde im Impfpflichtgesetz die Verpflichtung zur Übermittlung der Bestätigungen einer Schwangerschaft an die Amtsärztinnen und -ärzte sowie Epidemieärztinnen und -ärzte festgelegt.
Für die Abrechnung der Bestätigung sowie die Übermittlung wurde die Leistungsposition COVSA geschaffen, welche rückwirkend mit 05.02.2022 mit € 12,-- honoriert wird.

Die Abrechnung der Wahlärztinnen und -ärzte wird wahlweise über die bereits etablierte Excel-Lösung (analog den Impfungen) oder durch die Übermittlung der Rechnungen (wie bei den Risikoattesten) an die Sozialversicherungsträger erfolgen. Für Nichtversicherte erfolgt die Abrechnung über die ÖGK.

COVID-19 Risikoatteste:
Es wurde festgelegt, dass COVID-19-Risikoatteste, welche vor dem 01.04.2022 ausgestellt wurden, innerhalb von zwei Wochen (bis zum 14.04.2022) bestätigt werden müssen. Dies gilt nur, sofern die betroffene Person tatsächlich von der Arbeitsleistung freigestellt wurde, weil die im Gesetz vorgesehenen, durch den/die Arbeitgeber/in zu prüfenden Alternativmaßnahmen (Arbeitsleistung im Homeoffice bzw. Schutzmaßnahmen an der Arbeitsstätte einschließlich des Arbeitsweges) nicht möglich sind. Die Bestätigung hat bei Personen, die bisher als aus medizinischen Gründen gegen SARS-CoV-2 nicht impfbar galten, durch eine fachlich geeignete Ambulanz von Krankenanstalten, einen Amtsarzt oder einen Epidemiearzt (§ 3 Abs 3 COVID-19-IG) zu erfolgen. Bei Personen, bei denen trotz dreifacher Impfung gegen SARS-CoV-2 medizinische Gründe vorliegen, die einen schweren Krankheitsverlauf von COVID-19 annehmen lassen, kann die Bestätigung auch durch den chef- und kontrollärztlichen Dienst des Krankenversicherungsträgers erfolgen. Erfolgt innerhalb der Frist keine Bestätigung, so endet der Anspruch auf Freistellung.
 

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