21.01.2022 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

21.01.2022

7. Novelle zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung; Durchführung und Verrechnung der weiteren Auffrischungsimpfung (4. Impfung); Post-COVID Versorgungsprogramm in Tirol

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

7. Novelle zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung:
In der mit heute in Kraft tretenden 7. Novelle zur 6. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung werden die sogenannten „Wohnzimmertests“ wieder in die 3G-Regel aufgenommen.

  • Für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter in Ordinationen bedeutet das Folgendes:
    Kann ein 2G-Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen. Anstelle des negativen Ergebnisses eines molekularbiologischen Tests kann das negative Ergebnis eines Antigentests einer befugten Stelle oder ab sofort auch eines Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird, vorgewiesen werden (Gültigkeit 24 Stunden). Dies jedoch wie bisher nur, wenn ein PCR-Test aus Gründen mangelnder Verfügbarkeit oder nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgelegt werden kann. Für alle in der Ordination tätigen Personen besteht weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Auch Begleitpersonen (außer von Minderjährigen), die keinen 2G-Nachweis vorlegen können, benötigen einen Nachweis über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests (Gültigkeit 72 Stunden). Kann ein solcher PCR-Test aus Gründen mangelnder Verfügbarkeit oder nicht zeitgerechten Auswertung nicht vorgelegt werden, genügt das negative Ergebnis eines Antigentests (Gültigkeit 24 Stunden) einer befugten Stelle und neu auch eines Antigentests zur Eigenanwendung, der in einem behördlichen Datenverarbeitungssystem erfasst wird.
  • Für Patienten in Ordinationen gibt es weiterhin keine Einschränkung – lediglich die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske wie bisher.

Wie die konkrete Handhabung der Antigentests zur Eigenanwendung in Tirol erfolgt, ist noch offen.
Die vollständige Verordnung finden Sie HIER.

Durchführung und Verrechnung der weiteren Auffrischungsimpfung (4. Impfung):
Im beiliegenden Schreiben der Bundeskurie für niedergelassene Ärzte finden Sie die mit den Sozialversicherungsträgern und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz koordinierten Rahmenbedingungen zur Durchführung und Verrechnung der weiteren COVID-19 Auffrischungsimpfungen (4. Impfungen). Die entsprechende Leistungsposition COVA2 wurde dafür geschaffen (€ 20,--).
Verrechnung der weiteren Auffrischungsimpfung (4. Impfung)

Post-COVID Versorgungsprogramm in Tirol:
Zur Abklärung von Betroffenen mit anhaltenden Beschwerden nach einer SARS-CoV-2 Infektion dürfen wir Sie auf Eckpunkte des Tiroler Post-COVID Versorgungsprogrammes aufmerksam machen.
Auf Initiative des Landes Tirol wurde von Tiroler Ärztinnen und Ärzten ein Versorgungsmodell „Post-COVID 19 Tirol“ samt Behandlungspfad für stationäre und nichtstationäre Patienten erarbeitet. Bei anhaltender und nicht erklärbarer, komplexer Symptomatik über 3 Monate nach der akuten Infektion mit Funktionseinschränkungen im Alltag und daher Bedarf nach spezialisierter Diagnose und Therapie kann eine Weitervermittlung von Betroffenen durch eine Koordinationsstelle am Landesinstitut für Integrierte Versorgung (LIV) Tirol unterstützt werden. Weiterführende Informationen finden Sie in den beiliegenden Unterlagen (Checklisten, Post-COVID Funktionsskala) sowie unter www.postcovid.tirol
Checkliste_Post-COVID_Erwachsene
Checkliste_Post-COVID_Jugendliche
Checkliste_Post-COVID_Kinder
020-027l_S1_Post_COVID_Long_COVID_2021-07
Post-COVID Funktionsskala​​​​​​​

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