20.05.2020 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

20.05.2020

Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Medizinprodukten, Wiederaufnahme der Durchführung von Hausbesuchen, Wichtigkeit der Influenzaimpfung, Presseaussendung, Änderung der Suchtgiftverordnung und Weiterbildungsverordnung orale Substitution

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Sicherstellung der Verfügbarkeit von Medizinprodukten:
Die Verordnung enthält Vorgaben für das Inverkehrbringen und Wiederaufbereiten von OP-Masken (medizinische Gesichtsmasken). Weiters wird klargestellt, dass klinische Prüfungen an Personen, welche aufgrund einer COVID-19 bedingten behördlichen Anordnung angehalten sind, durchgeführt werden können (Infektion mit SARS-CoV-2, selbstüberwachte Heimquarantäne). Die Verordnung (siehe Anhang) tritt rückwirkend mit 1.2.2020 in Kraft.

Wiederaufnahme der Durchführung von Hausbesuchen im Rahmen von Pflegegeldbegutachtungen am 25.5.2020:
Anknüpfend an unsere Information vom 14.5.2020 teilen wir Ihnen mit, dass die PVA ab 25.5.2020 wieder die Durchführung von Hausbesuchen im Rahmen von Begutachtungen zur Feststellung des Pflegebedarfes aufnimmt. Als Prozedere ist festgelegt: Der Hausbesuch wird innerhalb von 48 Stunden nach einer telefonischen Terminvereinbarung durchgeführt. Während dieser telefonischen Terminvereinbarung werden gleichzeitig auch COVID-19 Krankheitssymptome abgefragt. Sollten Krankheitssymptome vorliegen, wird kein Hausbesuch durchgeführt. Weitere Infos finden Sie hier.

Wichtigkeit der Influenzaimpfung in der Saison 2020/2021:
Schreiben des Sozialministeriums zur Wichtigkeit der Influenzaimpfung in der Saison 2020/2021 zu Ihrer Information im Anhang.

Die Presseaussendung der Ärztekammer für Tirol „Lassen uns nicht mit einem warmen Händedruck abspeisen!“

Änderung der Suchtgiftverordnung und Weiterbildungsverordnung orale Substitution entsprechend der Möglichkeit der Anwendung injizierbarer Substitutionsmittel:
Die EU-weite Zulassung des Substitutionsmittels Buvidal, welches nicht oral, sondern als Fertigspritze (mittels Depot-Injektionslösung) verabreicht wird, machte eine Umbenennung des Titels der Weiterbildungsverordnung orale Substitution notwendig. Die Verordnung lautet nunmehr "Verordnung über die Weiterbildung zur/zum mit Fragen des Suchtgiftmissbrauchs hinreichend vertrauten Ärztin/Arzt für den Bereich der Opioid-Substitutionsbehandlung von Patientinnen/Patienten mit Substanzgebrauchsstörung (Weiterbildungsverordnung Opioid-Substitution)". Aus der Möglichkeit der Verordnung von parenteralen Depotpräparaten zur Opioid-Substitution ergeben sich auch notwendige Anpassungen in der Suchtgiftverordnung.

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