15.03.2022 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

15.03.2022

Vorübergehende Nichtanwendung des COVID-19 Impfpflichtgesetzes und der COVID-19 Impfpflichtverordnung, Möglichkeit zur 3G-Regelung für Ordinationen als Arbeitgeber, Verfügbarkeit von Paxlovid/Lagevrio als vorbeugende Therapie bei COVID-19 Infektionen

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Vorübergehende Nichtanwendung des COVID-19 Impfpflichtgesetzes und der COVID-19 Impfpflichtverordnung:
Mit Samstag, den 12.03.2022, ist die COVID-19-Verordnung über die vorübergehende Nichtanwendung bis zum 31.5.2022 in Kraft getreten. Somit werden die Anfang Februar in Kraft getretene Impfpflicht und die damit einhergehenden Strafen bei Missachtung bis 31.5.2022 ausgesetzt. Eine Evaluierung ist für Juni 2022 geplant.

Die Regelungen für die Ausnahmen von der Impfpflicht bleiben weiterhin aufrecht.

Möglichkeit zur 3G-Regelung für Ordinationen als Arbeitgeber:
Auf Anfrage der Österreichischen Ärztekammer teilte das Bundesministerium für Arbeit mit, dass BetreiberInnen von Ordinationen bzw. Gruppenpraxen als Arbeitgeber einen 3G-Nachweis für Ihre MitarbeiterInnen vorsehen können, auch wenn dies die Regelungen in der COVID-19 Basismaßnahmenverordnung übersteigt.

Es obliegt Ihnen als Arbeitgeber demnach selbst zu entscheiden, ob MitarbeiterInnen Ihrer Ordination einen 3G Nachweis vorzulegen haben.

Verfügbarkeit von Paxlovid/Lagevrio als vorbeugende Therapie bei COVID-19 Infektionen:
Ab sofort ist das Virostatikum Paxlovid in den österreichischen Apotheken verfügbar und kann somit von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten verschrieben werden. Die Verschreibung erfolgt mit einem normalen Rezept und unterliegt nicht der Chefarztpflicht. 

Paxlovid wird bei PatientInnen mit erhöhtem Risiko als vorbeugende Therapie gegen COVID-19 Infektionen eingesetzt.

Für weitere Informationen darf auf die Anlagen verwiesen werden.

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