14.09.2021 und 15.09.2021 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

15.09.2021

8. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung

Klarstellung zur 8. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung:
Mit heutigem Datum wurde die konsolidierte Fassung der 8. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung veröffentlicht (Gültigkeit ab 15.09.2021).
Klargestellt wird, dass Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter in Krankenanstalten und an sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden (wie in Ordinationen) jedenfalls eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen müssen (und nicht zwingend eine FFP2-Maske). Es darf darauf hingewiesen werden, dass der Ordinationsinhaber/die Ordinationsinhaberin jedoch das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten hat und für seine/ihre Ordination entsprechend weitreichendere Schutzmaßnahmen ergreifen kann.
Für Patienten und Begleitpersonen ist grundsätzlich eine FFP2-Maske notwendig.
Die vollständige Verordnung finden Sie HIER.
 

8. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung:
Die 8. Novelle zur 2. COVID-19-Öffnungsverordnung, welche mit 15.09.2021 in Kraft treten wird, sieht insbesondere folgende Änderungen vor:

  • Als Maske ist eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende Schutzvorrichtung nicht mehr ausreichend – es bedarf einer Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 ohne Ausatemventil oder einer Maske mit mindestens gleichwertig genormten Standard.
  • Als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr gilt u. a. nach wie vor das negative Ergebnis eines Antigentests auf SARS-CoV-2. Die Gültigkeit eines von einer befugten Stelle abgenommenen Antigentests wurde jedoch auf 24 Stunden gekürzt (analog zum Antigentest zur Eigenanwendung). Als weiterer Nachweis gilt u. a. nach wie vor die Zweitimpfung mit einem zentral zugelassenen COVID-19 Impfstoff – diese Gültigkeit wurde von 270 auf 360 Tage verlängert und müssen zwischen Erst- und Zweitimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein. Für Genesene gilt u. a. nach wie vor die Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test bzw. ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 (bisher nur 270) Tage zurückliegen darf. Als neuer Nachweis geringer epidemiologischer Gefahr hinzugekommen ist die weitere Impfung (wie Auffrischungsimpfung) – diese darf nicht länger als 360 Tage zurückliegen und es müssen zwischen dieser und der vorigen Impfung mindestens 120 Tage verstrichen sein.
  • Für das Betreten von sonstigen Orten, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden (wie Ordinationen), durch Patienten, Besucher und Begleitpersonen ist ab morgen wieder eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormten Standard notwendig.
  • Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter haben in den Ordinationen ab morgen auch wieder eine FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormten Standard zu tragen – unabhängig vom Impfstatus oder anderen Nachweisen geringer epidemiologischer Gefahr. So wie bisher hat das Ordinationspersonal einen Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G-Regel) vorzuweisen. Das kann ein Nachweis der Impfung bzw. Genesung sein oder ein Testnachweis, der alle sieben Tage zu erneuern ist.
  • Ausgenommen von der FFP2-Maskenpflicht sind Personen, denen dies aus gesundheitlichen oder behinderungsspezifischen Gründen nicht zugemutet werden kann. Sie haben eine sonstige den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung zu tragen. Sollte dies nicht möglich sein, kann eine nicht eng anliegende, aber den Mund- und Nasenbereich vollständig abdeckende mechanische Schutzvorrichtung getragen werden. Ist auch dies nicht zumutbar, entfällt die Maskenpflicht.
  • Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt nicht für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Kinder ab dem vollendeten sechsten bis zum vollendeten 14. Lebensjahr müssen keine FFP2-Maske, jedoch eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.
  • Schwangere können anstelle der FFP2-Maske eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung tragen.
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