08.11.2021 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

08.11.2021

Tiroler COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021; 2. Novelle zur 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung; Aktuelle Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums zu COVID-19-Impfungen

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Tiroler COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021:
Die Tiroler COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021 wurde aufgehoben bevor sie Gültigkeit erlangt hat. Das bedeutet, dass die darin enthaltenen Regelungen nicht in Geltung kommen. Das entsprechende Rundschreiben vom 04.11.2021 ist damit obsolet.

2. Novelle zur 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung:
Die 2. Novelle zur 3. COVID-19-Maßnahmenverordnung sieht für Arztordinationen folgende Regelungen vor:

  • Heute bis 14.11.2021:
    Für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter in den Ordinationen gilt nach wie vor die 3G-Regel. Das kann ein Nachweis der Impfung bzw. Genesung oder ein Testnachweis sein. Je nach Testart gelten die allgemeinen Regeln und Zeiträume - der molekularbiologische Test hat ab Abnahme eine Gültigkeit von 72 Stunden, der Antigentest von 24 Stunden. Unabhängig vom 3G-Nachweis gilt weiterhin für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter die Pflicht zum Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanischen Schutzvorrichtung. Für Patienten und Begleitpersonen bleibt die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske weiterhin aufrecht. Die in der Tiroler Verordnung vorgesehenen verschärften Maßnahmen für Begleitpersonen entfallen.
  • Ab 15.11.2021:
    Für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter in den Ordinationen gilt ab 15.11.2021 grundsätzlich die 2G-Regel (Impfung oder Genesung). Kann ein 2G-Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf, vorzuweisen und von diesem Arzt/dieser Ärztin und diesen Mitarbeitern eine FFP2-Maske (anstelle der den Mund- und Nasenbereich abdeckenden und eng anliegenden mechanische Schutzvorrichtung) zu tragen. Ärztinnen und Ärzte sowie Mitarbeiter, die über einen 2G-Nachweis verfügen, benötigen weiterhin lediglich eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung. Für Patienten und Begleitpersonen in Ordination gibt es weiterhin keine Einschränkung – lediglich die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Heute bis 05.12.2021:
    Ab sofort bis 05.12.2021 gilt als 2G-Nachweis nun auch der Nachweis über eine Erstimpfung mit einem zentral zugelassenen Impfstoff gemeinsam mit einem Nachweis über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests, dessen Abnahme nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf.
  • Ab 06.12.2021:
    Ab 06.12.2021 wird die Gültigkeit der Zweitimpfung, der Impfung nach durchgemachter Infektion sowie weiterer Impfungen (Auffrischungen) als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr von 360 auf 270 Tage verkürzt.
  • Ärztliche Atteste (Gutachten):
    Es darf nochmals darauf hingewiesen werden, dass Personen von der Vorlage eines 2G-Nachweises (Impfung und Genesung) ausgenommen sind, wenn sie über kein Genesungszertifikat oder keinen Absonderungsbescheid verfügen und ohne Gefahr für Leben und Gesundheit nicht geimpft werden können. In solchen Fällen ist ein Nachweis über ein negatives Ergebnis eines molekularbiologischen Tests vorzuweisen. Der Umstand, dass eine Person nicht ohne Gefahr für Leben und Gesundheit geimpft werden kann, ist durch ein ärztliches Attest zu bestätigen.

Aktuelle Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums zu COVID-19-Impfungen:
Die aktuellen Anwendungsempfehlungen des Nationalen Impfgremiums zu COVID-19-Impfungen (Version 6.0, Stand 04.11.2021) finden Sie HIER. Die Änderungen (insbesondere zum Impfschema, zur Verabreichung der 3. Impfung, zur Impfung bei Hochrisikopatienten, zur Impfung nach bestätigter Infektion und bei Genesenen, zu Antikörper- und Titerbestimmungen vor Impfungen und zum Vorgehen nach Impfung mit nicht durch die Europäische Kommission zugelassenen Impfstoffen) sind rot hervorgehoben.

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