04.01.2022 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

04.01.2022

Land Tirol plant Einsatz von Virostatika und monoklonalen Antikörpern

Das Land Tirol plant COVID-19 infizierten Personen den Zugang zu den COVID-Medikamenten  Rekirona®, Lagevrio® und Xevudy® zugänglich zu machen.

Grundsätzlich sollen diese Medikamente Patienten mit besonderem Risiko für einen schweren Verlauf möglichst kurzfristig nach der COVID-19-Infektion verabreicht werden. Nachdem nur eine sehr begrenzte Menge dieser Medikamente zur Verfügung steht und die betroffenen Patienten hochansteckend sind, ist eine zentralisierte Abgabe der oralen Virostatika – bzw. iv-Anwendung bei monoklonalen Antikörpern – geplant.

Die beim Land Tirol tätigen Epidemieärzte sind dabei angewiesen, frisch infizierte Patienten mit einer nachgewiesenen COVID-19 Erkrankung und Risiko für einen schweren Verlauf im Rahmen des Contact Tracing zu detektieren und den Kontakt zu einer entsprechenden Ambulanz an den Tiroler Krankenhäusern herzustellen. Von dort aus erfolgt eine telemedizinische Kontaktaufnahme und Konsultation mit dem Patienten zur Festlegung des weiteren Procederes und gegebenenfalls einer Terminvereinbarung zur medikamentösen Behandlung.

Positiv getestete Patienten, die sich zur Behandlung oder mit Fragen an die Praxen ihrer Vertrauensärztin oder ihres Vertrauensarztes wenden, können auch von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten nach entsprechender Risikostratifizierung an die regional zuständige Krankenhausambulanz weiter verwiesen werden.

Um eine einheitliche Vorgangsweise bei der Beurteilung des Risikos sicherzustellen, finden Sie im Anhang eine vom Land Tirol in Absprache mit Prof. Dr. Günter Weiss erstellte Unterlage zur Risikostratifizierung sowie Unterlagen zu den drei derzeit in Tirol verfügbaren COVID-19-Medikamenten.

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