02.11.2020 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

02.11.2020

Wiedereinführung der telefonischen Krankmeldung; Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2-Kontaktpersonen - Kontaktpersonennachverfolgung; Steuerliche Behandlung der „Vorschuss“-Zahlungen aus dem Maßnahmenpaket mit der ÖGK; COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Wiedereinführung der telefonischen Krankmeldung:
Seit 01.11.2020 besteht wieder die Möglichkeit, Arbeitsunfähigkeits-Meldungen bei der ÖGK, der SVS und der BVAEB auf Basis einer telemedizinischen Konsultation auszustellen (siehe beiliegende Information der ÖGK).

Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2-Kontaktpersonen - Kontaktpersonennachverfolgung:
Das Dokument „Behördliche Vorgangsweise bei SARS-CoV-2-Kontaktpersonen: Kontaktpersonennachverfolgung“ des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wurde erneut aktualisiert. Die neueste Version vom 28.10.2020 finden Sie im Anhang. Wir möchten besonders auf die Maßnahmen/Empfehlungen bezüglich des Vorgehens für Gesundheits- und Pflegepersonal auf Seite 10 und die Tabelle auf Seite 11 verweisen.

Steuerliche Behandlung der „Vorschuss“-Zahlungen aus dem Maßnahmenpaket mit der ÖGK:
Wie in den Rundschreiben vom 20. und 29.10.2020 informiert, wurde mit der ÖGK ein Maßnahmenpaket für alle Vertrags(fach)ärztinnen und -ärzte im Zusammenhang mit COVID-19 abgeschlossen. U. a. wird als Maßnahme zur Sicherung der Liquidität innerhalb der nächsten 2 Wochen von der ÖGK eine „Vorschuss“-Zahlung geleistet. Zur steuerlichen Behandlung dieser Zahlung darf auf die beiliegende Stellungnahme des Referates für Steuerangelegenheiten der ÖÄK verwiesen werden.

COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung:
Diese Verordnung ist gültig vom 03.11.2020 bis 30.11.2020 und regelt insbesondere die verschärften Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkung von 20.00 – 06.00 Uhr sowie z. B. die Untersagung zum Betreten von Gastgewerbe- und Beherbergungsbetrieben, Besuchsregelungen in Alters- und Pflegeheimen sowie Untersagung von Veranstaltungen etc.
Der Mund-Nasen-Schutz wird neu als abdeckende und eng anliegende mechanische Schutzvorrichtung definiert. Damit reichen Gesichtsvisiere nicht mehr aus.
Vom Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung kann nur abgesehen werden, wenn dies von einem zur selbständigen Berufsausübung berechtigten Arzt bestätigt wird.
Der Einsatz von Visieren als Teil der persönlichen Schutzausrüstung in Verbindung mit Atemschutzmasken, insbesondere bei aerosolproduzierenden Tätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens, ist jedoch weiterhin zulässig.
Für die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind Visiten weiterhin ohne zeitliche Einschränkung möglich. Dementsprechend sind auch Notfallbehandlungen in den Ordinationen zwischen 20.00 und 06.00 Uhr erlaubt.

Wiedereinführung telef AU-Meldung

ÖÄK_RS 2020_332 Steuerl. Beurteilung Unterstützungsmaßnahmen LÄK und ÖGK f. ngKÄ

Kontaktpersonennachverfolgung_29.10.2020

BGBL_II_2020_463

 

 

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