01.02.2021 Update: Aktuelle Informationen betreffend Coronavirus (SARS-CoV-2)

01.02.2021

Presseaussendung; Tirol impft ist online; Risikonachweis/Attest bei "Tirol impft" derzeit nicht sinnvoll; Ärzte und ihr Ordinationspersonal - Anmeldung zur Corona-Impfung nicht bei "Tirol impft"; Informationen zur Verordnung des BMSGPK betreffend die Durchführung der Impfung gegen SARS-CoV2 im niedergelassenen Bereich und COVID-19 Testung im niedergelassenen Bereich; Kundmachung der eHealth-Verordnungsnovelle 2021

Wir erlauben uns Ihnen wieder Informationen im Zusammenhang mit der COVID-19 Erkrankung zu übermitteln:

Presseaussendung:
Mit diesem LINK gelangen Sie zur heutigen Presseaussendung der Ärztekammer für Tirol.

Tirol impft ist online:
"Tirol impft" ist online: www.tirolimpft.at. Jene niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, welche sich bereit erklärt haben, an der Aktion "Tirol impft" mitzumachen, scheinen auf der Website des Landes auf. Sollten Sie sich noch bei "Tirol impft" anmelden wollen, verwenden Sie dazu bitte den Anmeldelink, welchen Sie im Rundschreiben vom 25.01.2021 erhalten haben.

Risikonachweis/Attest bei "Tirol impft" derzeit nicht sinnvoll:
Derzeit verlangt das Land Tirol, dass Risikopatienten für die Anmeldung bei "Tirol impft" einen Nachweis/ein Attest erbringen. Nachdem es sich um ein Voranmeldesystem mit monatelanger Vorlaufzeit - besonders auch für Impfungen in den Arztpraxen, in denen die Personen in der Regel bekannt sind - handelt, ist diese Vorgangsweise nicht zielführend. Wir haben das Land aufgefordert, diese Formulierung zu streichen.

Ärzte und ihr Ordinationspersonal - Anmeldung zur Corona-Impfung nicht bei "Tirol impft":
Die Ärztekammer für Tirol ist bemüht und in stetiger Verhandlung mit dem Land, dass alle Ärztinnen und Ärzten - und deren Ordinationspersonal - schnellstmöglich einen Impfstoff bekommen. Sobald wieder Impfstoff verfügbar ist, werden wir Sie per Rundschreiben informieren. Eine Anmeldung über "Tirol impft" ist nicht erforderlich.

Informationen zur Verordnung des BMSGPK betreffend die Durchführung der Impfung gegen SARS-CoV2 im niedergelassenen Bereich und COVID-19 Testung im niedergelassenen Bereich:
Im beiliegenden Rundschreiben (hier) der Österreichischen Ärztekammer finden Sie weitere Informationen zu der Verordnung des BMSGPK, in welcher das Honorar für die COVID-Impfung festgelegt ist. Insbesondere ist für die erste 1. Teilimpfung die Abrechnungsposition COVI1 und die 2. Teilimpfung die Abrechnungsposition COVI2 zu verwenden. Laut dem Bundesministerium ist eine Abrechnung des Impfhonorars im niedergelassenen Bereich erst ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung (28.01.2021) möglich. Die Ärztekammer für Tirol ist derzeit in Verhandlung mit dem Land, wie die Impfungen, welche insbesondere in den Alten- und Pflegeheimen bereits durchgeführt wurden, abgerechnet werden können. Wir werden Sie diesbezüglich noch informieren.
Ferner finden Sie im Rundschreiben, dass für die Testungen im ngl. Bereich bei symptomatischen Patienten die Position COVT1 für den positiven Antigentest mit oder ohne darauffolgenden PCR-Test verwendet werden kann. Dies gilt sowohl bei der Abrechnung mit der ÖGK als auch mit den bundesweiten Trägern (SVS und BVAEB). Bei asymptomatischen Personen kann die Abrechnung weiterhin über das Land erfolgen, wenn Sie an der Aktion "Tirol testet" teilnehmen.

Kundmachung der eHealth-Verordnungsnovelle 2021:
Beginnend mit dem Inkrafttreten dieser Novelle (27.1.2021) müssen Gesundheitsdiensteanbieter COVID-19- und influenzabezogene Angaben im zentralen Impfregister (e-Impfpass) speichern. Ein Speichern anderer Impfungen ist ebenfalls möglich. Ferner DÜRFEN die seit dem 27. Dezember 2020 verabreichten und schriftlich dokumentierten COVID-19-Impfungen nacherfasst werden. Das heißt, dass zukünftig nicht nur die COVID-19-Impfungen, sondern auch die Influenza-Impfungen, so die technischen Möglichkeiten es zulassen, in den elektronischen Impfpass einzutragen sind. Die komplette eHealth Verordnung finden Sie hier.

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