Interkulturalität im Sterben erleben

Fortbildungs-ID: 1000822
Innsbruck-Land Tiroler Fortbildungen Sonstige Fortbildung
Datum der Fortbildung
Mo, 04.03.2024
14:00 - 17:00 Uhr
Ort der Fortbildung
Hospizhaus Tirol, Akademie
Milserstraße 23, 6060 Hall in Tirol

DFP

Sonstige Punkte: 4

Beschreibung

14:00-15:30 Uhr (2 UE):

Kulturbegriff und Interkulturalität - Kultursensibilität als Grundlage von Teamdiversity

Bedeutung von Liminalität und Ritual als überindividuelle Konstante zur Gemeinschaftsbildung

Kulturbedinge Besonderheiten am Lebensende in den Weltreligionen

16:00-17:30 Uhr (2 UE):

Begleiten von nichtreligiösen Menschen oder, wenn wir nicht "wissen" was erwünscht ist - neutrale Rituale

World Cafe erleben "fremder" kultureller Angebote

Lernziel(e)

Die eigene Sicht auf den Sterbeprozess kulturspezifisch geprägt ist.

Kulturvergleichende Studien zeigen, dass unsere Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen insbesondere in Phasen des Übergangs stark kulturspezifisch geprägt sind. In unserer säkularisierten Gegenwartsgesellschaft bestehen unterschiedlichste soziokulturelle und religiöse Vorstellungen von Geburt und Tod. Indem wir unsere eigene Kulturabhängigkeit in eigenen Vorstellungen von Sterben und Tod erkennen, können wir kulturelle Missverständnisse vermeiden. Das Seminar vermittelt Wissen über Sterben, kulturgeprägte Wünsche am Lebensende, Tod und Trauer in den verschiedenen Religionen und Kulturen. Die Regeln und Normen anderer Menschen zu (er)kennen, ist Basis jeder interkulturellen Kompetenz und erleichtert die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit.