Wichtige Informationen

Kernausbildungszeit

Die Ausbildung hat in Form eines Arbeitsverhältnisses zu erfolgen und eine Kernarbeitszeit von 35 Wochenstunden zu umfassen. 25 Wochenstunden davon müssen in der Zeit von 7-16 Uhr absolviert werden

 

Verhinderungszeiten – 1/6 Regelung

Zeiten eines Erholungs- und Pflegeurlaubs, einer Erkrankung, einer Familienhospiz-, Väter- oder Pflegekarenz sowie eines mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbots sind auf die Ausbildung anrechenbar, sofern die maximal erlaubte Fehlzeit nicht überschritten wird und der Zeitraum vom Ausbildungsverantwortlichen am Rasterzeugnis bestätigt wird. Grundsätzlich sind 5 Tage pro Monat erlaubt.

Zeitausgleich, Freistellungen für Fortbildungen oder Sonderurlaube werden nicht als Fehlzeiten gewertet.

 

Teilzeitausbildung

Sämtliche Abschnitte der Ausbildung nach der ÄAO2015 können in Teilzeit absolviert werden, wobei sich die Gesamtdauer der Ausbildung aliquot verlängert.

Eine Teilzeitbeschäftigung muss mindestens 12 Wochenstunden betragen (in Lehrpraxen 15 Stunden, in Lehrambulatorien 17,5 Stunden).

2/3 davon müssen in der Kernarbeitszeit absolviert werden.

 

Anzahl der zu absolvierenden Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste

Sofern fachlich erforderlich und arbeitsrechtlich zulässig, ist zumindest 1 fachbezogener Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsdienst pro Monat in einem Durchrechnungszeitraum von 3 Monaten zu leisten. Dies gilt auch für eine Teilzeit-Ausbildung, wobei sich hier die Anzahl der Dienste und der Durchrechnungszeitraum aliquot verlängert.

 

Organisationsübergreifender Einsatz von Turnusärzten:

Für den gleichzeitigen Einsatz eines Turnusarztes auf zwei oder mehreren Abteilungen gelten folgende Kriterien:

  • nur außerhalb der Kernarbeitszeit (nach 16 Uhr)
  • nur im Rahmen der Fertigkeiten der BA
  • kein Einsatz auf einer abteilungsfremden Ambulanz
  • Anwesenheit eines fachlich verantwortlichen Arztes an den jeweiligen Abteilungen
  • Beschränkung der pro Turnusarzt zu betreuenden Bettenzahl (maximal 60 Betten beim Einsatz auf zwei Abteilungen sowie maximal 45 Betten auf drei Abteilungen)