PENSION

Weiterarbeiten als Altersversorgungsbezieher

 

Um die reguläre oder vorzeitige Altersversorgung aus dem Wohlfahrtsfonds beziehen zu können, muss die kassenärztliche/kassenzahnärztliche Tätigkeit zur Gänze eingestellt sein (auch Vorsorgeuntersuchungsvertrag, KFO-Vertrag etc.).

Es ist zulässig, gleichzeitig mit dem Bezug der Altersversorgung als Wahlarzt/Wahlzahnarzt oder als Wohnsitzarzt/Wohnsitzzahnarzt weiterhin tätig zu sein. Ab 01.01.2017 sind auch nebenberufliche (laut Satzung "nicht hauptberufliche") ärztliche bzw. zahnärztliche Dienstverhältnisse vereinbar mit dem gleichzeitigen Bezug der Altersversorgung. Als "nicht hauptberuflich" gelten privat- und öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse, wenn die vereinbarte Normalarbeitszeit pro (Kalender)Woche insgesamt 20 Stunden nicht überschreitet. Dazu ist vom Wohlfahrtsfondsteilnehmer der Dienstvertrag bzw. Dienstzettel vorzulegen. Die vereinbarten Normalarbeitszeiten mehrerer Dienstverhältnisse sind zur Beurteilung der Anspruchsvoraussetzung zusammen zu rechnen.

Die Beendigung der Tätigkeit als beamteter Sprengelarzt ist aufgrund deren Besonderheit unabhängig von der vereinbarten Normalarbeitszeit nicht Voraussetzung für den Bezug der Altersversorgung. Erfolgt hingegen eine Tätigkeit als Vertragssprengelarzt aufgrund eines Dienstverhältnisses, so unterliegt dieses den oben angeführten allgemeinen Regeln.

 

Die Beiträge hierfür setzen sich wie folgt zusammen (ohne Erhöhung der Altersversorgung):

Wahlarzt/Wahlzahnarzt (Wert 2017)          
Grundrente 419,90
Ergänzungsrente 0,00
Individualrente 0,00
Todesfallbeihilfe 26,40
Krankenunterstützung 0,00
  446,30

 

Wohnsitzarzt/Wohnsitzzahnarzt bzw. nebenberufliche
ärztliche/zahnärztliche Dienstverhältnisse
(Wert 2017)  
 
Grundrente 419,90
Todesfallbeihilfe 26,40
Krankenunterstützung 0,00
  446,30


Falls die Vorschreibung der Beiträge 18,00% der Bruttoeinnahmen aus ärztlicher/zahnärztlichen Tätigkeit übersteigt, kann ein Antrag auf Ermäßigung gestellt werden.