Aktuelles

Schwere Bedenken gegen den geplanten Standort für Kinder-Reha-Zentrum in Wiesing – Tiroler Ärztevertretung begrüßt neue Regelungen im Ärztegesetz                                                                                                                      

Nachdem sich schon die Kurie der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte und der Vorstand der Ärztekammer für Tirol dezidiert gegen den Standort der geplanten Rehabilitationseinrichtung in unmittelbarer Autobahnnähe ausgesprochen hatten, bestätigte die Diskussion im „Tiroler Ärzteparlament" am 5.12.2018 die schweren gesundheitlichen Bedenken der Ärzteschaft. Es wäre ein Schlag ins Gesicht all derer, die seit Jahren eine entsprechende Versorgungsmöglichkeit für Kinder- und Jugendliche im Westen Österreichs fordern, wenn der erwartete Genesungserfolg an den ungesunden Umweltbedingungen des Standortes scheitern würde, so der Tenor der Ärztevertretung. „Es sollte doch möglich sein in Tirol einen Standort für das Kinder-Reha-Zentrum zu finden, der dem umfassenden Versorgungskonzept einer Rehabilitation, zu welchem besonders auch saubere Luft und fehlende Lärmbelastung gehören, zu finden," fasst Ärztekammerpräsident Artur Wechselberger die dringende Empfehlung der Ärzteschaft zusammen. 

 

Ärztegesetznovelle

Der Wegfall des Anstellungsverbotes von Ärztinnen und Ärzten in Gruppenpraxen wird von der Tiroler Ärzteschaft begrüßt. Zudem sollte eine gesetzliche Festschreibung der Mitarbeitsmöglichkeit von Ärztinnen und Ärzten in Ordinationen zur Rechtssicherheit der dort derzeit schon im Rahmen von Anstellungsverhältnissen oder Werkverträgen tätigen Ärztinnen und Ärzte führen.

An einzelnen Punkten soll das Berufsgesetz der Ärzteschaft zukünftig enthalten:

 

Anstellung von Ärzten bei Ärzten

Die Aufnahme einer ausdrücklichen Regelung der Möglichkeit einer „Anstellung von Ärzten bei Ärzten" in Ordinationen, Gruppenpraxen und Primärversorgungseinheiten.

In Ordinationen soll maximal 1 Vollzeitäquivalent (40 Wochenstunden) aus demselben Fachgebiet angestellt werden können, in Gruppenpraxen bis zu zwei Vollzeitäquivalente (je 40 Wochenstunden). 1 Vollzeitäquivalent soll zur Anstellung von höchstens zwei Ärztinnen/Ärzten berechtigen.

Für Primärversorgungseinheiten kann diese Zahl überschritten werden, sofern dadurch die Planungsvorgaben des Regionalen Strukturplans Gesundheit eingehalten werden.

OrdinationsinhaberInnen und GesellschafterInnen sind trotz Anstellungsmöglichkeit maßgeblich zur persönlichen Berufsausübung verpflichtet.

Davon unberührt bleibt zudem die Möglichkeit, TurnusärztInnen im Rahmen der Lehrpraxis anzustellen, da diese nicht zur selbständigen Berufsausübung berechtigt sind.

 

Festgehalten wird auch, dass sowohl eine regelmäßige als auch eine fallweise Vertretung von OrdinationsstätteninhaberInnen oder GesellschafterInnen von Gruppenpraxen eine freiberufliche ärztliche Tätigkeit darstellt.

Als freiberufliche Tätigkeit gelten auch ärztliche Tätigkeiten in ärztlichen Not-und Bereitschaftsdiensten.

 

Neukonzeption der notärztlichen Aus- und Weiterbildung

Die Anpassung des Ärztegesetzes sieht ein neues Ausbildungssystem für NotärztInnen vor, das sich unter anderem aus einem erweiterten Lehrgang mit 80 Einheiten (bisher 60 Einheiten), einem genau definierten klinischen Kompetenzerwerb im Rahmen einer 33-monatigen ärztlichen Berufsausübung, die Teilnahme an mindestens 20 dokumentierten notärztlichen Einsätzen und einer Abschlussprüfung zusammensetzt.

 

TurnusärztInnen, deren postpromotionelle Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist, sollen künftig unter folgenden Voraussetzungen an krankenanstaltengebundenen Notarzteinsätzen auch ohne Anleitung und Aufsicht eines Notarztes/einer Notärztin teilnehmen können:

  • Erwerb der klinischen Fertigkeiten im Rahmen einer zumindest 33-monatigen ärztlichen Berufsausübung an anerkannten Ausbildungsstätten sowie an Organisationseinheiten an Krankenanstalten, an die organisierte Notarztdienste angebunden sind
  • Absolvierung des notärztlichen Lehrganges
  • mind. 20 dokumentierte notärztliche Einsätze unter Supervision
  • Absolvierung der notärztlichen Abschlussprüfung
  • zusätzlich ist die individuelle Freigabe durch den verantwortlichen Leiter/die verantwortliche Leiterin der Organisationseinheit in der Krankenanstalt, an die der organisierte Notarztdienst eingebunden ist, erforderlich

 

Ärztliche Beistandspflicht

Rechtliche Klarstellung bezüglich der ärztlichen Beistandspflicht für Sterbende. Die Ärztin bzw. der Arzt ist verpflichtet, "Sterbenden, die von ihr/ihm in Behandlung übernommen wurden, unter Wahrung ihrer Würde beizustehen". Es ist ausdrücklich festgehalten, dass es zulässig ist, im Rahmen palliativmedizinischer Indikationen Maßnahmen zu setzen, deren Nutzen zur Linderung schwerster Schmerzen und Qualen im Verhältnis zum Risiko einer Beschleunigung des Verlusts vitaler Lebensfunktionen überwiegt.

 


Veranstaltungen

16
Feb

Deeskalationstraining

AZW 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
Deeskalationstraining
Beginn:
07.02.2019
Ende:
15.03.2019
Ort:
AZW 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
638692
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Schulungen für MitarbeiterInnen zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Trainings konzentrieren sich auf Professionelles Deeskalationsmanagement nach dem Präventionskonzept von ProDeMa.

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33. Deutsch-Österreichischer Kongreß für Sporttraumatologie & Sportmedizin 2019

Olympiakongresszentrum Seefeld/Tirol 6100 Seefeld/Tirol Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
33. Deutsch-Österreichischer Kongreß für Sporttraumatologie & Sportmedizin 2019
Beginn:
08.02.2019
Ende:
16.02.2019
Ort:
Olympiakongresszentrum Seefeld/Tirol 6100 Seefeld/Tirol Österreich
Fortbildungs-ID:
620863
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Sporttraumatologie

Orthopädie

Unfallchirugie

Sportwissenschaft

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Deeskalationstraining

AZW 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
Deeskalationstraining
Beginn:
11.02.2019
Ende:
18.03.2019
Ort:
AZW 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
638734
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Schulungen für MitarbeiterInnen zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Trainings konzentrieren sich auf Professionelles Deeskalationsmanagement nach dem Präventionskonzept von ProDeMa.

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XII. Basismodul Sexualmedizin

Ärztekammer Salzburg, Faberstraße 10, 5020 Salzburg
Sitzungen
Titel:
XII. Basismodul Sexualmedizin
Beginn:
15.02.2019
Ende:
17.02.2019
Ort:
Ärztekammer Salzburg, Faberstraße 10, 5020 Salzburg
Fortbildungs-ID:
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:
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09:30

Pirquet

Cafe Katzung 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
Pirquet
Beginn:
16.02.2019
Ende:
16.02.2019
Ort:
Cafe Katzung 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
638761
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Atopische Dermatitis, das Heute, das Morgen

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17
Feb

Deeskalationstraining

AZW 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
Deeskalationstraining
Beginn:
07.02.2019
Ende:
15.03.2019
Ort:
AZW 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
638692
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Schulungen für MitarbeiterInnen zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Trainings konzentrieren sich auf Professionelles Deeskalationsmanagement nach dem Präventionskonzept von ProDeMa.

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33. Deutsch-Österreichischer Kongreß für Sporttraumatologie & Sportmedizin 2019

Olympiakongresszentrum Seefeld/Tirol 6100 Seefeld/Tirol Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
33. Deutsch-Österreichischer Kongreß für Sporttraumatologie & Sportmedizin 2019
Beginn:
08.02.2019
Ende:
16.02.2019
Ort:
Olympiakongresszentrum Seefeld/Tirol 6100 Seefeld/Tirol Österreich
Fortbildungs-ID:
620863
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Sporttraumatologie

Orthopädie

Unfallchirugie

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Deeskalationstraining

AZW 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
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Deeskalationstraining
Beginn:
11.02.2019
Ende:
18.03.2019
Ort:
AZW 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
638734
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Schulungen für MitarbeiterInnen zum professionellen Umgang mit Gewalt und Aggression im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Trainings konzentrieren sich auf Professionelles Deeskalationsmanagement nach dem Präventionskonzept von ProDeMa.

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Beginn:
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Ärztekammer Salzburg, Faberstraße 10, 5020 Salzburg
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Nein
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