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Volksbegehren „DON'T SMOKE" – Ärztekammer für Tirol gegen Aufweichung des Tabakgesetzes

Tiroler Ärzte unterstützen Initiative der Wiener Ärztekammer zum Nichtraucherschutz

Schon im Juli 2015 hatte der österreichische Nationalrat ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie beschlossen. Mit Ende April 2018 müssen, so der damalige Beschluss des Parlaments, die letzten Ausnahmen für Gasthäuser und Hotels wegfallen. Damit sollte der Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren des Rauchens in gastronomischen Einrichtungen seine volle Wirksamkeit entfalten.


Ein jahrzehntelanges Ringen zur Vorsorge vor den Schäden des Tabakrauchens kann damit zu einem vorläufigen Ende gebracht werden. Vorläufig deshalb, da es noch einer Vielzahl von begleitenden Maßnahmen und großer Anstrengungen bedürfen wird, damit das Rauchen auch im privaten Bereich zurückgedrängt wird.


Ziel ist, wie der Präsident der Ärztekammer für Tirol, Artur Wechselberger erklärt, „den Einstieg der Jugend, besonders durch Aufklärung zu verhindern und die Erwachsenen möglichst frühzeitig zum Ausstieg aus der Nikotinsucht zu ermutigen." Obwohl jeder in unserem Land die Gefahren des Rauchens kennt, die fatalen Folgen und gesundheitlichen Schäden - von Krebserkrankungen über die Beeinträchtigungen der Atmung bis zu schwersten Herz-Kreislauf-Erkrankungen - ist es noch nicht gelungen, die Zahl der heimischen Raucherinnen und Raucher zumindest auf das europäische Durchschnittsniveau zu drücken.


Der Ärzteschaft geht es dabei nicht allein um die Gesundheit der 2 Millionen Raucherinnen und Raucher in unserem Land. Besonders die, die sich nicht gegen den Umgebungsrauch wehren können und als Passivraucher die schädigenden Substanzen des Tabakrauchs zu spüren bekommen, haben ein Anrecht auf gesetzlichen Schutz.

Als unverständlichen und vehement abzulehnenden Versuch wichtige Präventionsmaßnahmen zu torpedieren, verurteilten die Mitglieder des Vorstandes der Ärztekammer für Tirol die Ankündigungen der Bundesregierung zur Aufweichung des Tabakgesetzes. Die Tiroler Ärztevertreter erklären sich mit den Bestrebungen ihrer Wiener Kollegen solidarisch, die die Initiative zu einem Volksbegehren für den Nichtraucherschutz gestartet haben.


Die geplante Abkehr vom 2015 beschlossenen Nichtraucherschutz und vom generellen Rauchverbot in der Gastronomie lässt massive negative Auswirkungen auf die Gesundheit großer Teile der Bevölkerung erwarten. „Es ist Kernaufgabe der Ärzte auf diese Gefahren hinzuweisen und die Gesundheitsvorsorge voranzutreiben", unterstreicht Präsident Wechselberger den Einsatz der Ärzteschaft und pocht auf einen Ausbau statt einen Rückbau der Schutzbestimmungen. „Nur so werden wir gegen gesundheitliche Bedrohungen und Schäden durch das Rauchen wie Lungenkrebs, Atemwegserkrankungen, Angina pectoris und Herzinfarkt oder Schäden an Kindern im Mutterleib erfolgreich sein", fasst der Allgemeinmediziner und Kammerpräsident zusammen.


Wie die Wiener Ärztekammer erwartet sich auch die Tiroler Ärztevertretung durch das Volksbegehren ein entsprechend starkes Zeichen, damit der Nationalrat und die Regierung sich mit diesem wichtigen Anliegen auseinandersetzen müssen. Ziel der Initiative und der Bemühungen der ärztlichen Standesvertretung ist eine breite Unterstützung der österreichischen Bevölkerung zum Erhalt der beschlossenen Schutzparagrafen, durch die vielen Menschen schwere Krankheiten erspart bleiben, persönliches Leid verhindert wird und auch Behandlungskosten eingespart werden können.


Veranstaltungen

25
Mai

Die Schilddrüse. Chirurgisch-Anatomischer Workshop

Sektion Klinisch Funktionelle Anatomie 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
Die Schilddrüse. Chirurgisch-Anatomischer Workshop
Beginn:
24.05.2018
Ende:
25.05.2018
Ort:
Sektion Klinisch Funktionelle Anatomie 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
610047
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Klinisch-topographische Anatomie der Schilddrüse

chirurgisch-anatomische,präoperative Schilddrüsen Sonographie

mod. OP Techniken

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Mai

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