Aktuelles

Österreichische Ärztekammer zu ELGA: Bremse statt Unterstützung

Ärzte brauchen funktionierendes, praxistaugliches System

 

Die Österreichische Ärztekammer bleibe bei ihrer grundsätzlichen Kritik an der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA: Diese sei zwar in den Spitälern fast aller Bundesländer implementiert, habe aber ihre Bewährungsprobe noch keineswegs bestanden. In den Ordinationen sei ELGA noch gar nicht umgesetzt und es sei höchst fraglich, ob das System jemals praxistauglich sein werde, heißt es heute in einer Aussendung.

Laut ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres sei ELGA allein aufgrund der jahrelangen Implementierungsdauer bereits bei der Einführung technisch überholt. Die flächendeckend vorhandenen Informationssysteme der Spitäler seien zumeist sehr gut, es sei daher legitim, für ELGA zumindest gleich hohe Standards einzufordern, ergänzte der Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Harald Mayer.

Mayer bezweifle jüngste Aussagen von Hauptverbandschef Alexander Biach, wonach ELGA eine enorme Zeitersparnis bringen werde. „Für die, die damit arbeiten müssen, ist ELGA bis dato nur ein Klotz am Bein: Für uns Spitalsärzte bedeutet das Ganze noch mehr Bürokratie und noch mehr Zeit vor dem Computer", so ÖÄK-Bundeskurienobmann Mayer.

Die Ärzteschaft bringe seit über einem Jahrzehnt aktiv Vorschläge für die Verbesserung der ELGA-Usability ein, allerdings werde nur wenig davon umgesetzt. Haupthürde sei nach wie vor, dass es in ELGA nicht möglich sei, dokumentübergreifend nach Informationen zu suchen. Stattdessen müssten Ärztinnen und Ärzte jedes einzelne File öffnen. Oft seien es gar nur eingescannte Dokumente, sodass nicht einmal innerhalb des Textes gesucht werden könne.

ÖÄK-Vizepräsident Mayer: „Anstatt Zeitersparnis für ,Versicherte‘ zu bejubeln, sollte man im Hauptverband lieber ausrechnen, wie viel ärztliche Zeit allein durch die mühselige Sucherei in ELGA draufgeht – Zeit auf Kosten der beitragszahlenden Patienten", so Mayer.

Darüber hinaus gebe es für ELGA noch immer keine genaue Kostenstruktur und viele Finanzierungsfragen seien ungeklärt.

 

 


Veranstaltungen

18
Feb

47. International Symposium of Pediatric Surgery Obergurgl - ISPS

Universitätszentrum Obergurgl Gaisbergweg 5 6456 Obergurgl Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
47. International Symposium of Pediatric Surgery Obergurgl - ISPS
Beginn:
17.02.2018
Ende:
18.02.2018
Ort:
Universitätszentrum Obergurgl Gaisbergweg 5 6456 Obergurgl Österreich
Fortbildungs-ID:
604174
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

47. internationales Kinderchirurgisches Symposium in Obergurgl. 

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IAOM: Der Zervikothorakale Übergang Thoracic outlet Syndrom

Dr. Vodder Akademie Alleestraße 30 6344 Walchsee Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
IAOM: Der Zervikothorakale Übergang Thoracic outlet Syndrom
Beginn:
17.02.2018
Ende:
18.02.2018
Ort:
Dr. Vodder Akademie Alleestraße 30 6344 Walchsee Österreich
Fortbildungs-ID:
593126
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Spezifische Anatomie und Pathologie dieses häufig vernachlässigten Gebietes. Klinische, kine(ma)tische Ansatzpunkte in der Kette des HWS-BWS Überganges und der oberen Extremität. Provokations- und Bewegungstests sowie die spezifische Behandlung wird erarbeitet.

Obwohl direkte Pathologien (Bandscheiben- oder Facettengelenks-Läsionen) in dieser Region eher selten sind, liegen doch häufig versteckte Hypomobilitäten genau dort. Da sowohl von der Biomechanik als auch von den Ansätzen für Tests und Manuelle Techniken diese Region einige Besonderheiten hat, ist es absolut sinnvoll mit zusätzlichen Techniken Störungen dieses Gebietes zu „erforschen“ und zu „lösen“.

Die Pathologie des Thoracic outlet Syndroms wird häufig als solches übersehen bzw. als HWS Problem fehlinterpretiert. Die typische Pathoanatomie, Differentialdiagnostik und Behandlungsstrategien werden theoretisch und praktisch behandelt.

Der Kurs bietet außerdem (unabhängig vom einer bereits absolvierten Manuellen Fortbildung) causale Behandlungsstrategien von HWS, BWS und Schultergürtel Pathologien. Er ist auch als Teil der IAOM –Kursserie (BWS2).

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19
Feb

Interprofessioneller Basislehrgang Palliative Care 2017/18 - Block 5

Haus Marillac Sennstraße 3 6020 Innsbruck Österreich
Tiroler Fortbildungen
Titel:
Interprofessioneller Basislehrgang Palliative Care 2017/18 - Block 5
Beginn:
19.02.2018
Ende:
22.02.2018
Ort:
Haus Marillac Sennstraße 3 6020 Innsbruck Österreich
Fortbildungs-ID:
554874
Paragraph 40 Fortbildung:
Nein
Beschreibung:

Auseinandersetzung mit den Grundlagen und Kernthemen von Palliative Care und Hospizarbeit: Palliative Care wird als Haltung von Personen und als Kultur von Organisationen verstanden. Der Unterricht ist praxisbezogen und vermittelt fachliche Kompetenz. Zugleich erhält die interprofessionelle Lerngruppe Gelegenheit, die eigenen Erfahrungen bzw. Berufsrollen in der Versorgung von schwer kranken und sterbenden Menschen zu reflektieren und zu vertiefen.

 

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